Ralf Hopp · 0176 620 33 557 · kontakt@psychologe-ralf-hopp.de

Psychologe M. Sc. Ralf Hopp

Über mich

2009 Bachelor of Science in Psychologie an der TU Chemnitz

2011 Master of Science in Psychologie an der TU Chemnitz

Seit 2012 als Psychologe am Klinikum Chemnitz gGmbH tätig

2012 - 2016 Klinik für Psychiatrie, Verhaltensmedizin und Psychosomatik

2016 - 2025 Klinik für Neurologie

Seit 2025 am Onkologischen Centrum Chemnitz tätig

2011 - 2020 in Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten am Zentrum für Psychotherapie, Chemnitz

Seit 2025 in eigener Praxis als Psychologischer Berater tätig.

Ferner möchte ich ein Paar meiner grundsätzlichen Überzeugungen, die sich berufsbedingt bei mir eingestellt haben. Jeder Mensch ist in seiner genetischen Zusammensetzung, seiner Lerngeschichte und seinen Umweltbedingungen so individuell und einzigartig wie kein anderer. Dennoch lassen sich bestimmte Muster erkennen, wenn es der Frage nach geht, was genau zur Symptomausprägung und einem Unwohlsein oder gar psychischem Leiden geführt hat. Selten ist es den Betroffenen auf Anhieb bewusst warum sie leiden und wie sie aus der Misere erfolgreich rauskommen können. Häufig ist es ein Knäuel aus verschiedenen Einflussfaktoren, die sich auch gegenseitig bedingen und aufrechterhalten. In diesem Zustand erscheiden Probleme unüberwindbar, erdrückend und man fühlt sich ratlos. Manchmal nimmt man nur Symptome wahr wie depressive Stimmung, Angstzustände oder Appetitverlust und versteht nicht warum, da eigentlich alles in Ordnung sein müsste. Irgendwann begibt man sich auf die Suche nach Unterstützung und evtl. professioneller Hilfe. Doch auch hier gibt es Hürden zu bewältigen, extrem lange Wartezeiten auf einen Ersttermin, Warteliste, nicht selten Enttäuschung, weil die Passung zwischen Therapeut und Klient nicht stimmt. Diese Wirkvariable beeinflusst jedoch maßgeblich den Therapieerfolg. Unrealistische Erwartungen seitens Hilfesuchenden und unrealistische Forderungen seitens Behandler können aufeinander treffen.

Eine Beratung überwindet aus meiner Perspektive viele stare, unflexible Muster und wirkt präventiv und nachhaltig.

Während meiner klinischen Tätigkeit als Psychologe hatte ich die Möglichkeit eine Vielzahl an Patienten kennenzulernen und zu betreuen. Dabei waren die vier Jahre in der Psychiatrie auf der Sucht- und Entgiftungsstation genau so lehrreich wie die neun nachfolgenden Jahre im Neuropsychologischen Team. Seit 2025 erlebe ich eine wertvolle Zeit mit onkologischen Patienten im Psychoonkologischen Team.